Alexander-Technik, Klavierspielen und Zen – Musik geschehen lassen
Thema des Buches
Das Buch beschreibt den langen Weg vom krampfhaften Bemühen am Klavier zum mühelosen Klavierspielen. Diese
Freiheit am Klavier zeichnet sich aus durch eine fein abgestimmte Koordination des gesamten Körpers, einem aufmerksamen
Lauschen der entstehenden Musik und einem freien Fließen der Bewegung aus dem eigenen Inneren und aus dem weiten
Rücken heraus.
Eingeflochten ist ein Erfahrungsbericht, der ergänzt wird durch eine Darstellung der Alexander-Technik und ihrer
Anwendung am Klavier sowie eine kurze Beschreibung des Zen-Wegs und seiner Bedeutung für das Musizieren.
Im Anhang werden zum Vergleich und als anregende Materialsammlung die pädagogischen Ansätze von Claudio Arrau,
Franz Liszt, Frédéric Chopin, Ludwig Deppe und Raymond Thiberge kurz vorgestellt.
Intention des Buches
Viele Klavierschüler, Klavierstudenten und Berufsmusiker machen die Erfahrung, dass ihre Leistungen hinter ihren
Wünschen oder den an sie gestellten Anforderungen zurückbleiben. Sie geraten dabei an einen Punkt, wo Üben
und Bemühen ihnen nicht mehr weiterhilft, ja vielleicht ihrem Bewegungsapparat Schaden zufügt.
Hier setzt das Buch an und zeigt einen radikal anderen Weg aus der Enge der eintrainierten Bewegungsmuster.
Eine Art des völlig mühelosen Übens, Alexander-Technik und der Zen-Weg werden vorgestellt, um einen Ausweg
aus der Falle der eigenen Denk- und Bewegungsmuster aufzuzeigen.
Wenige glückliche Naturen wie Wunderkinder und Virtuosen – Arthur Rubinstein ist ein besonders gutes Beispiel – bewahren
sich ihre natürlichen Bewegungsmuster über die frühen Kindheitstage hinaus. Alle anderen können von
dem im Buch beschriebenen ganzheitlichen Ansatz, bei dem die Reaktionsweise und die Koordination des gesamten Menschen
zum Arbeitsfeld werden, in ungeahnter Weise profitieren.
